edit.borschemich

Nach einigem Trubel und Kampf um die Schnittplätze, schneiden wir jetzt endlich auch das Projekt “Borschemich”. Wir haben ja nicht wie einige andere Projekte an einem Stück gedreht, sondern hatten zwischendurch immer wieder etwas Pause, weil bei so einem Umzug natürlich nicht immer alles auf einmal passiert… und unsere Protagonisten auch nicht immer Zeit für uns hatten. Niklas ist auf jeden Fall ein sehr beschäftigter Junge. Der muss ja immer zur Schule, dann muss er zum Schwimmen und sich mit seinen Freunden treffen. Ihr kennt das ja. Für mich war das so ganz gut, weil ich zwischendurch noch ein paar andere Sachen drehen und noch ein bisschen Geld verdienen konnte. Nun habe ich schon lange nicht mehr gebloggt, weil ich einfach gar keine Zeit hatte. Deswegen lade ich Euch noch ein paar Fotos vom Drehen hoch – und beim nächsten Mal gibt’s Fotos aus dem Schnitt. Die sind dann natürlich nicht ganz so spannend, Monitore und rauchende Köpfe…

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Im Circus gedreht und am Computer geschnitten

Ende September war es soweit: unser Team von sechs Leuten (ziemlich viele für einen Dokumentarfilm) rückte beim Circus Brunselli an um vier Tage dort zu wohnen und vor allem zu drehen.

Die Tage dort waren sehr spannend und abwechselungsreich. Am ersten Tag schon wollten die zwei Kamele des Circus nicht durch den Ort geführt werden und sind kurzerhand abgehauen und durch das Dorf gerannt. Endlich mal was los in Wahlheim! Geschlafen haben wir in Zelten, die wir uns mitgebracht hatten und wurden von der Familie Brunselli essenstechnisch verpflegt. Das war wirklich sehr nett. Die Arbeit im Circus ist sehr hart und man ist eigentlich die ganze Zeit über beschäftigt.

Zum Glück hatten wir sehr gutes Wetter, ansonsten wäre es mit dem Drehen sehr schwierig geworden. Denn die Familie ist fast den ganzen Tag draußen am arbeiten und wir natürlich immer hinterher.

Jetzt, fast zwei Monate später, sind wir immer noch in der Schnittphase. Das dauert immer länger als man denkt. Alles was gedreht wurde muss man sich angucken und überlegen wie man sich die Geschichte für den Film zusammenpusselt. Das macht Spaß, kann aber auch sehr anstrengend sein. Zum Glück haben wir Carina, sie schneidet unseren Film und wir verstehen uns sehr gut mit ihr. Es ist wirklich wichtig, dass man ähnlich Vorstellungen von dem Endprodukt hat.

Zusätzlich gibt es auch immer wieder Probleme, weil z.B. alle gleichzeitig in die Schneideräume wollen und nicht jeder immer dann schneiden kann, wann er möchte. Aber das ist normal und irgendwie wird man ja auch fertig.

Unser Film muss bis nächsten Montag fertig geschnitten sein, dann kommen die Leute vom WDR und gucken sich das Produkt von sehr viel Arbeit an. Wenn ihnen der Film gefallen hat, dann kann es weiter gehen mit der sogenannten Tonmischung und Komponieren der Musik und so weiter und so weiter.

Aber so weit ist es noch nicht und es bleibt weiter spannend…

und hier noch ein Foto vom Dreh: Hier wird das Pferdeputzen gefilmt

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Abgedreht und noch nicht fertig

 

Hallo Freunde,

nach einigen Problemen, wie schlechtes Wetter, haben wir es endlich geschafft alles zu drehen. Und ganz ehrlich,es macht einfach übelst viel Spass zu drehen. Ich danke hier noch mal meinem Team,  Ömer und allen Anderen, die ihr  später im Film sehen werdet :)

Und jetzt kommt das, was man die POST PRODUKTION nennt.

Also erst muss der Film geschnitten werden, was viel Arbeit und viel Zeitaufwand bedeutet. Das sieht man zum Beispiel daran, dass wir dür den Dreh 3 Tage gebraucht haben, aber für den Schnitt braucht die Cutterin 8 Tage. Was für ein Verhältnis, was?

Danach sind die Animation, Sounddesign, Farbkorrektur und so an der Reihe. Wenn es soweit ist, werde ich natürlich mehr schreiben.

Bin mal gespannt.

 

 

 

 

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Vorbereitungszeit -,-

Hallo Freunde von dok you,

bald soll auch ich drehen und würde am liebsten die Kamera schnappen und loslegen,
doch es ist leider nicht so einfach…

…denn eine anstrengende Vorbereitunszeit liegt vor mir. Und das ist alles andere als lustig -,-

Da manche viel Geld reinstecken, wollen sie auch einen schönen Film haben, deshalb
muss es perfekt geplant und organisiert werden.

Also erstens: Konzepte. Man schreibt einen Konzept, bespricht den Konzept, schreibt neue
Konzepte, dann wieder Besprechungen, wieder Besprechungen, dann wieder neue Konzepte und so weiter und so fort…

Ach, du fragst was Konzepte sind? In Konzepten schreibt man auf, was man später drehen möchte und was der Zuschauer so ungefähr im fertigen Film sehen wird.
Und da muss man sich wieder viele Fragen stellen. Wie kann ich die Geschichte am besten erzählen? Wie wird der Film für den Zuschauer spannend und nicht langweilig? Welche Kameraeinstellungen werde ich benutzen? Soll ich Musik benutzen? Soll ich im Film ein Interview mit dem Protagonisten machen? Und noch tausend andere Fragen.

Dann stellt man seinen Team zusammen. Suche einen Kameramann, suche eine Cutterin, die die Filme später schneiden wird. Und das wichtigste ist: Passen der Regisseur und der Kameramann zusammen? Wenn es  zwischen beiden nicht funkt, kann man es vergessen.
Aber Gott sei Dank, hat man auch einen Produktionsleiter, der sich darum kümmern sollte.

Dann muss man noch Termine für den Dreh festlegen, wo der Regisseur, Kameramann und die Protagonisten gleichzeitig Zeit haben und wenn alle Zeit haben, muss man dennoch auf eins achten: Ob an diesem Tag eine Kamera frei ist. Wenn ja, bucht man die Kamera und dann erst kann man anfangen zu drehen.

Du siehst. Es ist vieeeeeeel Arbeit.

Du wirst später den Film sehen, 10 Minuten lang, und wirst vielleicht nur sagen “netter Film”, doch denk bitte auch daran, wie viel Arbeit, Energie, Zeit und Geld geopfert wird, um eine Geschichte nur für dich zu erzählen.
Wirklich. So viele Menschen arbeiten nur, damit du einen guten Film sehen kannst. Ist das nicht Liebe zum Film? :) Fühl dich geehrt.

Ich hoffe du wirst später sagen, dass es sich gelohnt hat :)

Euer Freund
Mehmet

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erster Drehtag

Am Freitag haben wir zum ersten Mal mit Niklas gedreht – vielleicht am heißesten Tag des Sommers. Gut abgepasst…  ;-) Wir waren beim Haus in Alt-Borschemich. In dem Ort hat letzte Woche jemand einen Haus in Brand geteckt, und ein Feuerwehrmann ist gestorben. Der Umzug von einem Haus ins andere dauert ja jetzt schon zwei Wochen, und Niklas’ Eltern wollen gerne fertig werden, damit sie das alte Haus an die RWE abgeben können. In beiden Orten lassen die Leute ihre Häuser gerade nicht so gerne alleine, denn sie sind nicht sicher vor Einbrechern, Plünderern oder eben Brandstiftern.

Dann waren wir noch auf dem Bauernhof und haben Niklas’ Opa Hans kennen gelernt. Naja – und ungefähr 80 Kühe. Ein sehr interessanter Tag! Unter anderem haben wir sehr viele Trecker gesehen und auch gefilmt – Niklas ist nämlich ein großer Treckerfan.

Hier seht Ihr Paul und Claas – Kameramann und Tonmeister – beim Drehen.

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Borschemich Anpfiff!

Hallo Leute, am Freitag (also eigentlich ja schon heute) drehen wir zum ersten Mal in Borschemich, weil Niklas’ Familie mit dem Umzug schon bald fertig ist. Am 6.9. fängt die Schule ja schon wieder an! Also ich finde, dass die Sommerferien wahnsinnig schnell vergangen sind. Ihr auch?
Auf den Fotos könnt Ihr sehen, wie unser Produktionsleiter Nima und ich im Büro arbeiten und wie unsere Animationsfilmerin Kerstin die Animationen “scribbelt”. So nennt man das, wenn man eine Filmsequenz vorzeichnet.
Vielen Dank nochmal an die Jurys für die Auswahl von “Borschemich” für den Dreh! Wir freuen uns sehr! Heute habe ich die Begründung der Kinderjury gelesen und mich vor allem auch darüber sehr gefreut! Jetzt versuchen wir, einen fabulösen Film zu machen.

Nima und ich

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Wir dürfen drehen!

Meine Freundin Maike und ich machen unseren Film gemeinsam. Er soll “Zuckere Welt” heißen und handelt von Madeleine die 15 Jahre alt ist und im Zirkus aufgewächst. Ihren Eltern gehört der Zirkus und sie tritt fast jeden Tag in der Show auf und das schon solange sie denken kann.

Letzten Freitag haben Maike und ich dann die tolle Nachricht bekommen, dass unser Film auch gedreht werden darf. Wir haben uns wirklich gefreut!! Das heißt, dass wir mit der Familie des Zirkus Brunselli für ein paar Tage mitreisen können und mitbekommen, wie das Zirkusleben wirklich ist.

Jetzt geht die Vorbereitungsarbeit aber erst richtig los: Besprechungen mit unseren Produzentinnen, Planung, Team zusammenstellen und vor allem viel Telefonieren.

Wir sind sehr sehr gespannt was so alles passiert und freuen uns sehr. Wir halten euch auf dem Laufenden…

Viele Grüße, Tessa

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Und am Ende gibt’s einen Film.

Interview in der Kleingartensiedlung

So professionell ging es bei unserem Dreh in der Kleingartensiedlung zu. Interviews vor der Kamera und mit Ansteckmikro. Am zweiten Tag haben wir eine andere Keingartensiedlung besucht und sind wieder auf lauter nette Leute und lustige Gärten getroffen. Ein Gartenbesitzer hat sogar für uns alle gegrillt.

Am Freitag wurde geschnitten und die “Postproduktion” also Nachbearbeitung gemacht. War nicht so viel Zeit dafür da, weil die Premiere der ganzen Filme anstand. Nach der zweiten Pause haben dann alle Filmemacher zusammen in der Aula die Filme geguckt, es gab sogar Popcorn. Und die Ergebnisse waren toll. Sehr unterschiedliche Filme aber alle mit einer bestimmten Aussage. Großes Kino in der Schule.

Für mich als Studentin war die Woche im Hansagymnasium richtig cool. Ich hab nette Leute getroffen und fand es wirklich spannend, manchmal auch anstrengend, bei dem Dreh der Schülern dabei sein zu dürfen. Unser Film ist ganz anders geworden als wir ihn geplant hatten. “Garten Eden” heißt er jetzt und ist echt lustig. Ich bin ganz stolz auf das Filmchen und die jungen Filmemacher.

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Eine Woche vorbei mit krassen Ergebnissen

Was passiert, wenn man Schüler und Schülerinnen einer achten Klasse, vier Kunststudenten und vier Medienpädagogen eine Woche alleine lässt und ihnen einfach eine Kamera, zum Videos machen, und ein Tonangel, zum Aufnehmen von Stimmen, Geräuschen und Tönen, gibt? 

Erstens sie lernen, dass fast alle Sendungen im Fernsehen gespielt sind, auch wenn sie wie echt ausehen. Wie Mitten im Leben. Oder Gerichtshows. Oder Familientausch. Oder …

Und zweitens :

Ihr werdet es nicht glauben, aber es kommen einfach wunderschöne und verschiedene Filme dabei raus. Und auf jeden Fall Dokumentarfilme mit viel Humor. Das muss ja auch sein. Wir haben fünf Filme in fünf Tagen gedreht. Das ist bestimmt ein Rekord.

Ein Film über die Frau Özyilmaz, die in der Schulcafeteria arbeitet und manchmal laut wird, wenn viel los ist. Denn sie ist überfordert und viele Kinder machen Scherze mit ihr. Wir haben aber im Film gezeigt, dass Frau Özyilmaz seit 16! Jahren freiwillig dort arbeitet, ohne ein Cent zu bekommen, da waren viele geschockt, denn sie wussten es nicht, und ich denke jetzt haben sie mehr Nachsicht mit ihr.

Das ist halt die Aufgabe der Dokumentarfilme. Vorurteile abbauen und die Welt und alle Menschen, die man vielleicht im ersten Moment nicht mag, uns allen näher zu bringen. Im Grunde machen Dokumentarfilme die Welt besser.

Dann hatten wir einen lustigen Film über die Geheimgänge des Gymnasiums. Beim Anschauen wurde viel gelacht.

Ein Dokumentarfilm zeigte die Nachbarschaft von vier Schüler/innen. Wie sonst könnte man sehen, wie die Mitschüler/innen wohnen, wenn nicht durch Dokumentarfilme?  Es war so als ob wir alle einzeln besucht hätten.

Ein anderer Dokumentarfilm beschäftigte sich mit den anderen Nachbarn, nämlich den Tischnachbarn in der Klasse. Es war interessant zu sehen, wie dadurch Freundschaften entstehen können.

Und der letzte Film zeigte uns, wie man mit Schnitt einen Film anders erzählen kann.

Das waren so die fünf Filme.

Es war wirklich sehr lehrreich und vor allem sehr spannend und lustig.

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Uschy war nicht da :-(

Hallo in die Runde – hoffe, Ihr hattet eine super Projektwoche! Ich hatte am 14. Juli Geburtstag und wurde schon vor Monaten von meinem Freund nach Paris
eingeladen. Der 14.7. ist doch der Tag der Französischen Revolution! Deswegen konnte ich nicht dabei sein. Jetzt bin ich ziemlich gespannt auf Eure Geschichten…! Hat’s denn Spaß gemacht?
Unten seht Ihr Paris und mich im Zug – arbeitend. Es war noch so früh! Halb sieben oder so. Gar nicht meine Zeit!

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