Filmemacher 2009/10

So begann dok you im Jahr 2008: Zehn Filmemacher nahmen am ersten Durchlauf von dok you teil. An zehn Schulen in NRW führten sie Film-Workshops mit Schülern durch und entwickelten ihre dok you-Filme. Wer sie sind und was sie bisher gemacht haben, könnt ihr hier nachlesen:

 

Martin Brand wurde 1975 in Bochum geboren und studierte Kunst und Germanistik in Bochum und Dortmund. Zurzeit lebt und arbeitet er als Medienkünstler in Köln. In den vergangenen Jahren hat er zahlreiche Film- und Videoprojekte realisiert. Darin geht es vor allem um gesellschaftlich-soziale und politische Überlegungen. Martin mischt dabei oft Dokumentation und Fiktion, zufällige Beobachtung und Inszenierung. Themen wie Jugend und Identitätssuche in Verbindung mit Gewalt, Orientierungs- und Haltlosigkeit spielen inhaltlich eine große Rolle. Er hat auch in Osaka (Japan), Utrecht (Niederlande), Berlin und Turku (Finnland) gearbeitet. Seine Filme und Videoinstallationen wurden auf internationalen Filmfestivals sowie in Museen und Galerien gezeigt.
Bettina Braun wurde 1969 in Hamburg geboren. Sie studierte Graphic-Design in London und Audiovisuelle Medien in Köln. Seit 1993 arbeitet sie als Regisseurin für das Fernsehen. Gemeinsam mit Britta Wandaogo gründete sie im Jahr 2000 die Firma “Filmdokument”. Seit 2003 lehrt sie Audiovisuelle Mediengestaltung.
2005 erhielt sie den Förderpreis des Landes NRW für junge Künstlerinnen und Künstler in der Sparte Film.
Piet Eekman wurde 1964 in Berlin geboren und lebt in Brüssel. Er studierte Film an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam bei Berlin und an den Filmschulen INSAS – section réalisation film & télévision und St. Lukas Institut in Brüssel.
Ariane Kessissoglou wurde 1971 in Köln geboren. Sie studierte Film in Köln, Genf und auf Kuba. Heute arbeitet sie als Autorin, Regisseurin und Producerin für Fernsehen und Radio. 2004 war sie Jurymitglied bei dem Dokumentarfilmfestival “Visions du Réel” in Nyon.
Volker Köster wurde 1966 geboren. Er studierte Film- und Fernsehwissenschaften in Bochum und wurde anschließend in Dortmund zum Diplom Designer Film.
Seit 1994 ist er freier Filmemacher, arbeitet als Cutter und als technischer Leiter bei den Filmfestivals Internationale Kurzfilmtage Oberhausen und Duisburger Filmwoche. 2005 bis 2007 lehrte er an der Fachhochschule Gelsenkirchen im Bereich Kamera/Schnitt.
Susanne Quester wurde 1979 in Starnberg bei München geboren. Sie studiert seit 2001 Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik in München. Von 2004 bis 2005 war sie mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der Korean National University of Arts in Seoul, der Hauptstadt von Südkorea.
Bernd Sahling wurde 1961 in Naumburg geboren. Von 1984-1986 arbeitete er als Regieassistent für Kinderfilme im DEFA-Studio, einem Filmstudio in der früheren DDR. Anschließend studierte er in Babelsberg Film- und Fernsehregie. Seit 1991 ist er Autor/Regisseur. Von 1995 bis 1996 war er mit einem Stipendium in den USA am Columbia College Chicago und an der Northwestern University. Er gibt heutzutage Workshops zur Filmarbeit für Kinder in Singapur, USA, Deutschland, Italien und Norwegen.
Alexandra Schröder wurde 1975 in Berlin geboren. Von 1997 bis 2004 studierte sie in Düsseldorf Fotografie und Film. Sie arbeitete als Dramaturgin und Lektorin von 2003 bis 2005 bei der Filmproduktionsfirma “Discofilm” in Köln. 2005 hat sie das Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien in Köln im Bereich Film/Fernsehen aufgenommen. Ihr Diplomfilm heißt “Glasfasern”.
Ihren dok you-Film “Gelb & Pink” hat sie gemeinsam mit dem Kameramann Benjamin Bischof gemacht. Er studierte Kamera in Dortmund und hat schon mehrfach mit Schulklassen gearbeitet.
Anna Wahle wurde 1981 in Köln geboren. Zwischen 1997 und 2002 entstanden ihre ersten Kurzfilme (Regie/Buch/Produktion) in Koproduktion mit dem Filmhaus Köln. Dann studierte sie Regie in Köln und realisierte 2005 mit einer Filmschule in Warschau das Dokumentarfilmprojekt “Alexander”, bevor sie bis 2006 Dokumentarfilm in Zürich und Lausanne studierte. Für den Wettbewerb “Arbeit in Zukunft” drehte sie 2006 den Dokumentarfilm “Mit Pferden kann man nicht ins Kino gehen”.
Britta Wandaogo studierte Kommunikationsdesign in Wuppertal und dann noch Dokumentarfilm und Interaktive Medien in Köln. 2000 gründete sie die Firma “wandaogo-production” und 2001 gemeinsam mit Bettina Braun die Firma “Filmdokument”. Sie ist Gründungsmitglied des Netzwerkes für Dokumentarfilmerinnen “LaDoc”. Seit 2003 hat sie einen Lehrauftrag an der Fachhochschule Düsseldorf und arbeitet als Filmemacherin.

 

 

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